Eröffnung der großen AfB-Zentrale in kleinem Rahmen

Die neue Firmenzentrale der AfB social & green IT in Ettlingen beherbergt mehr als 130 Mitarbeiter und neben der gesamten Verwaltung auch den größten Produktionsstandort des gemeinnützigen IT-Refurbishers. Der offiziellen Eröffnungsfeier hat die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch in kleiner Runde mit Landrat Christoph Schnaudigel, OB Johannes Arnold, MdL Barbara Saebel und MdB Axel E. Fischer konnte AfB-Geschäftsführer Daniel Büchle den klimaeffizienten, barrierefreien und technisch beeindruckenden Neubau präsentieren.

Sicherheitsschuhe, Mund-Nase-Schutz und Abstand: Unter diesen Voraussetzungen konnte AfB-Geschäftsführer Daniel Büchle (Mitte) seinen Gästen die neue AfB-Zentrale zeigen. Vlnr: Johannes Arnold, Christoph Schnaudigel, Barbara Saebel, Axel Fischer

Neue Technik, neue Möglichkeiten. Ein moderner Palettendurchlauf optimiert die Prozesse: First come, first serve. Foto: AfB gGmbH.

In der Detailerfassung werden nicht mehr funktionsfähige Geräte ausgemustert und direkt dem Recycling zugeordnet. Alles andere durchläuft Datenvernichtung und Aufarbeitung und kann dann wiedervermarktet werden. Foto: AfB gGmbH.

Axel Fischer, Barbara Saebel und Redakteur Johannes Weis lassen sich von Daniel Büchle die Abteilung Refurbishment zeigen. Foto: AfB gGmbH

Johannes Arnold und Christoph Schnaudigel diskutieren in der Abteilung Datenlöschung über nachhaltiges IT-Remarketing. Foto: AfB gGmbH

Foto: AfB gGmbH

Thema in der anschließenden Diskussionsrunde war u.a. Mobiles Lernen an Schulen. Foto: AfB gGmbH

Standorteröffnung der AfB in Ettlingen in kleinem Rahmen

„Schön, dass Sie da sind, folgen Sie mir“, mit diesen Worten nimmt AfB-Geschäftsführer Daniel Büchle die eingeladenen Politiker mit auf einen Rundgang durch die neue Zentrale in der Ettlinger Carl-Metz-Straße. Bundestagsabgeordneter Axel E. Fischer, Landtagsabgeordnete Barbara Saebel, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und der Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold – ausgestattet mit Sicherheitsschuhen, Mund-Nase-Schutz und Zutrittsausweisen – zeigen großes Interesse an dem barrierefreien und klimaeffizienten neuen Gebäude.

 

Klimaeffizientes, barrierefreies, helles Gebäude für Verwaltung und Produktion

Auf 5.400 qm beherbergt die Zentrale neben der kompletten Verwaltung auch den größten Produktionsstandort des gemeinnützigen IT-Refurbishers. Der AfB-Shop durfte in der Ferdinand-Porsche-Straße bleiben, wenngleich OB Arnold ihn sich in der Ettlinger Innenstadt wünscht.

AfB ist als Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen darauf spezialisiert, ausgemusterte IT- und Mobilgeräte von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen, unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen eine zertifizierte Datenlöschung durchzuführen, die Geräte aufzuarbeiten und wiederzuvermarkten. AfB steht für „Arbeit für Menschen mit Behinderung“. In unserem Inklusionsunternehmen werden viele Arbeitsschritte von behinderten KollegInnen durchgeführt.

Daher lag beim Neubau der AfB-Zentrale in Ettlingen ein besonderes Augenmerk auf der Barrierefreiheit im kompletten Gebäude. Die Prozessschritte sollten optimal veranlagt sein und weiteres Wachstum ermöglichen. Ferner sollte das komplette Gebäude energieeffizient sein und maximale Datensicherheit garantieren.

1.200 Palettenstellplätze, eine Versandstraße für 600 Pakete pro Tag, Arbeitsplätze für 130 Mitarbeiter in Produktion, Datenlöschung, Aufarbeitung und Verwaltung. Die Kühlung im Sommer erfolgt durch Brunnenwassertechnik, die Pumpe wird mit dem Strom der hauseigenen Solaranlage betrieben. Im Winter wird die durch den Gerätebetrieb entstehende Wärme, die z.B. bei der Datenlöschung von PCs, Notebooks und Servern entsteht, genutzt, um die Büroräume zu beheizen. Und die Mitarbeiter freuen sich über die großen Fenster und die lichtdurchfluteten neuen Räume.

 

Grußbotschaften der Politik an AfB social & green IT

In persönlichen Statements begrüßen die Politiker das soziale und grüne Konzept des IT-Remarketing-Unternehmens. Der Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold ist dankbar darüber, beim Unternehmen AfB sehen zu können, „dass wirtschaftlich gut gearbeitet werden kann und trotzdem soziale und ökologische Nachhaltigkeitsaspekte nicht unter den Tisch fallen müssen. Es ist vorbildlich, was hier geschieht. Das zeigt das Unternehmenswachstum und vor allem die hohe Nachfrage nach den Angeboten, die die Firma auf den Markt bringt.“

Landtagsabgeordnete Barbara Saebel und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel würdigen die AfB als „innovatives Unternehmen“, das Nachhaltigkeit und Inklusion verbindet. „AfB vereinbart den Gedanken an Recycling und Kreislaufwirtschaft wunderbar damit, Menschen mit Behinderung im Arbeitsmarkt eine Chance zu geben.“

Und Bundestagsabgeordneter Axel E. Fischer erzählt, dass er AfB bereits seit Jahren kenne, als Unternehmen, „das in zwei wesentlichen Bereichen unterwegs ist, die mir sehr wichtig sind: beim ökologischen Umbau unserer sozialen Marktwirtschaft und beim Thema Inklusion. Und hier funktioniert das. Hier wird ordentlich gearbeitet, hier wird kein Defizit gemacht, und das seit so vielen Jahren.“ Und er schließt mit der konkreten Bitte: „Machen Sie weiter so. Wir brauchen solche Beispielunternehmen, wie Sie es sind, als Best-Practice-Beispiele für andere. Und wenn wir wirklich Nachhaltigkeit ernst nehmen, wenn wir Klimaschutz ernst nehmen, dann müssen sich andere Unternehmen auch an Ihnen ein Beispiel nehmen. Sie sagen, was sie machen wollen, und Sie machen es auch. Und genauso muss ein Vorbild sein.“

 

Wachstum und Neueinstellungen trotz Corona-Krise

Geschäftsführer Daniel Büchle ist froh, dass nun doch wenigstens ein kleiner offizieller Termin zur Standort-Neueröffnung stattfinden konnte. „Selbstverständlich können und wollen wir in der aktuellen Lage keine große Feier veranstalten“, sagt Büchle. „Aber es war uns doch ein Anliegen, mit dieser kleinen Runde ein Zeichen zu setzen. Der nachhaltige Umgang mit IT-Hardware ist großes Thema – auch in der Corona-Krise. Die Nachfrage ist enorm. Seit unserem Umzug im Januar dieses Jahres konnten wir sogar zehn neue Stellen schaffen. Wir sind sehr froh, dass unsere Mitarbeiter so motiviert sind und wirklich gute Arbeit leisten. Mit den neuen, hellen Räumlichkeiten haben wir dafür auch gute Voraussetzungen geschaffen.“

 

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Grußbotschaften der Politik

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Johannes Arnold, Oberbürgermeister

    Barbara Saebel, Landtagsabgeordnete

      Christoph Schnaudigel, Landrat Karlsruhe

        Axel E. Fischer, Mitglied des Bundestages

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