Fragen und Antworten
Rund um das Thema Circular IT, Nachhaltigkeit und Inklusion.
IT-Remarketing
Viele Unternehmen erneuern regelmäßig ihre Firmen-IT. Die Notebooks, PCs und Smartphones sind noch funktionsfähig, enthalten jedoch sensible Daten. Um die oft hochwertigen Geräte nicht zu verschrotten, sondern ihre Weiterverwendung zu ermöglichen, bietet afb einen zertifizierten Datenvernichtungsprozess mit anschließendem High-End-Refurbishment an. Die gebrauchte Firmen-Hardware wird von uns erfasst und die enthaltenen Daten werden vollständig und unwiderruflich vernichtet. Anschließend werden die Geräte professionell gereinigt, aufgerüstet und erhalten ein neues Betriebssystem (Windows 10).
Datenschutz beginnt schon bei der Sammlung. Auf Wunsch stellen wir Unternehmen dafür abschließbare Rollgitterwägen und speziell entwickelte, gefahrgutkonforme Notebook-Boxen zur Verfügung. Mit unserem hauseigenen Fuhrpark holt unser nach DSGVO geschultes Personal Ihre Hardware ab und bringt sie in die nächste afb-Niederlassung, wo sie im zugangsbeschränkten und videoüberwachten Sperrbereich erfasst und gelöscht wird.
Alle Unternehmen erhalten einen 24/7-Zugriff auf unser hauseigenes Warenwirtschaftssystem. Darin können Sie den Bearbeitungsstatus der Geräte nachverfolgen und sich automatisiert Löschberichte und Datenvernichtungsnachweise zusenden lassen.
Etwa 85% unseres Umsatzes machen wir im Endkundengeschäft. Wir verkaufen die refurbished Computer in unseren Ladengeschäften und im afb-Onlineshop vor allem an Endverbraucher:innen, Schulen und Non-Profit-Organisationen. Auch bei unseren Partnern vor Ort bieten wir spezielle Verkaufsevents an.
Ihre Mitarbeitende können sich sogar ihr eigenes Arbeits-Notebook oder Dienst-Handy reservieren und nach Datenlöschung und Aufarbeitung für günstiges Geld erwerben. Vorteil: Wer sein Dienst-Laptop später privat nutzen möchte, geht pfleglicher damit um. Beim Einkauf bei afb erhalten Mitarbeitende von afb-Partnern Sonderkonditionen.
Im Vergleich zur Neuproduktion spart die Runderneuerung von Computern enorme Mengen an Ressourcen ein und reduziert den CO2-Ausstoß signifikant. Wir haben die Möglichkeit, allen Partnern genaue Wirkungs-Kennzahlen für ihre Unternehmens- und CSR-Kommunikation auszurechnen. Neben diesem ökologischen Aspekt, setzt sich jeder Partner auch für soziale Nachhaltigkeit ein, denn afb ist ein anerkanntes Inklusionsunternehmen und schafft Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.
IT-Verkauf gewerblicher Hardware
Wir bewerten Ihre Geräte anhand nachvollziehbarer Kriterien, wie z.B. Modell, Prozessorgeneration und Funktionsfähigkeit. Die Bepreisung von IT-Geräten stellen wir transparent in unserer Ankaufspreisliste dar.
Übersenden Sie uns eine Liste aller Assets, die Sie an uns verkaufen möchten. Folgende Informationen helfen uns bei der Erstellung eines Angebots: Hersteller, Modell, CPU, RAM.
Teilen Sie uns mit, an welche Organisation Sie Hardware spenden möchten. Wir wickeln den Spendenprozess für Sie ab und unterstützen Sie bei der Kommunikation. Auch hinsichtlich eines Spendenempfängers beraten wir Sie gerne. afb unterstützt verschiedene soziale Projekte, die Sie durch eine IT-Partnerschaft fördern können.
Sie erhalten einen detaillierten Datenvernichtungsnachweis, der belegt, dass Ihre übergebenen Datenträger nach vereinbartem Servicelevel gelöscht bzw. mechanisch zerstört wurden.
Wir kaufen keine IT-Geräte von Privatpersonen an. Ihre gebrauchten Notebooks können Sie gerne in haushaltsüblichen Mengen in unseren Ladengeschäften zur fachgerechten Entsorgung abgeben.
„Social & green IT“ ist unser Claim für soziales und nachhaltiges IT-Remarketing.
„Social“, weil afb durch Datenlöschung, Aufbereitung und den Wiederverkauf von gebrauchten IT- und Mobilgeräten Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schafft.
„Green“, weil afb durch IT-Remarketing den Produktlebenszyklus von IT-Geräten erweitert und im Vergleich zur Neuproduktion von IT-Geräten natürliche Ressourcen einspart und Emissionen reduziert.
Durch die Zusammenarbeit mit einem gemeinnützigen IT-Unternehmen erhalten Sie professionelle Dienstleistungen und fördern Inklusion. Alle Gewinne reinvestiert afb in die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Schwerbehinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Jede IT-Partnerschaft trägt daher zur Sicherung und Neuschaffung von Jobs für Menschen mit Behinderung bei.
Diese soziale Wirkung weist afb Ihnen in Form einer Urkunde aus. Sie möchten diese Wirkung kommunizieren, um Ihre Reputation gegenüber Kund:innen, Investor:innen und Lieferant:innen zu stärken? Wir unterstützen Sie gerne.
Datenvernichtung und Datenlöschung
NIST 800-88 ist eine Richtlinie zum Umgang und zur Löschung vertraulicher Informationen des National Institute of Standards and Technology (NIST). Die NIST Guidelines empfehlen firmwarebasierte Löschverfahren für eine sichere Datenlöschung. In der Regel benötigen diese Löschverfahren nur eine Überschreibungsrunde, dennoch ist der Prozess viel sicherer und schneller als der DoD-Standard. Anwendbar ist dieses Verfahren bei modernen Flash-Speichern, wie z.B. SSDs und bei Magnetspeichern, wie z.B. HDDs.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat für Unternehmen in seinen IT-Grundschutz-Katalogen Leitfragen erarbeitet, mit deren Hilfe Unternehmen ermitteln können, welche Art von Datenlöschung für sie notwendig und sicher ist. Firmen müssen prüfen, welche Datenträger (z.B. HDDs, SSDs oder Magnetbänder) und Datentypen vorhanden sind, um dann zu entscheiden, wie die darauf befindlichen Daten gesetzeskonform gelöscht werden können.
Entscheiden sich Unternehmen für eine softwareseitige Datenlöschung, können die Datenträger wiederverwendet werden. Vetrauen Sie deshalb Ihre ungelöschte IT-Hardware einem professionellen Refurbisher wie AfB social & green IT an. Als Blancco Platinum Partner sind wir Experte im Bereich revisionssicherer Datenlöschung und gewähren nach ISO 27001 bestätigte Informationssicherheit in unserem Prozess.
Teilen Sie uns mit, an welche Organisation Sie Hardware spenden möchten. Wir wickeln den Spendenprozess für Sie ab und unterstützen Sie bei der Kommunikation. Auch hinsichtlich eines Spendenempfängers beraten wir Sie gerne. afb unterstützt verschiedene soziale Projekte, die Sie durch eine IT-Partnerschaft fördern können.
Alle Partner-Unternehmen von AfB erhalten Zugriff auf unser hauseigenes Warenwirtschaftssystem.
Darin können Sie den Bearbeitungsstatus der Geräte nachverfolgen und sich automatisiert Löschberichte und Datenvernichtungsnachweise zusenden lassen.
CSR-Urkunde
Bis vor kurzem haben wir eine Ökobilanzstudie der TU Berlin von 2013 als Grundlage zur Ermittlung der Umweltwirkungen verwendet. Diese Studie wurde von myclimate im Januar 2021 aktualisiert, weshalb wir nun die Wirkungen für deutlich mehr Gerätearten ausweisen können. Zugleich können wir im Vergleich zur bisherigen Studie weitere Wirkungskategorien ausweisen. Auf Grundlage der jetzt aktuelleren verfügbaren Umweltdaten haben sich auch die Wirkungen einzelner Wirkungskategorien geändert, z. B. bei der Ausweisung des Treibhausgaspotenzials (CO2e).
Unsere Mitarbeitenden gehen proaktiv auf unsere IT-Partner zu. Die Urkundenübergabe kann digital als auch persönlich vor Ort stattfinden.
Die CSR-Urkunde dient vor allem dafür, die sozial-ökologische Wirkung durch IT-Wiedervermarktung darzustellen. Bevor wir Ihnen diese Kennzahlen liefern können, müssen wir bei Ihren IT-Geräten nach der Abholung zunächst eine Datenlöschung sowie eine Testung durchführen, welche Geräte funktionsfähig, welche reparierbar und welche für das Recycling oder als Ersatzteilgerät vorgesehen sind. Erst im Anschluss können wir entsprechende Geräte in der CSR-Urkunde berücksichtigen und darstellen. Ausschlaggebend ist daher nicht das Abholdatum, sondern das Testdatum. Dieses kann in das Folgejahr rutschen, wenn eine Abholung zum Jahresende stattfindet. Die Geräte werden dann in der Folgeurkunde aufgelistet.
Mit der Einheit „Eisenäquivalente (Fe-Äq. oder Fe-Eq.)“ ist nicht das Eigengewicht eines ITK-Geräts gemeint. Bei der Herstellung eines Geräts, z.B. eines Smartphones, wird eine bestimmte Menge verschiedener Metalle und Mineralien verwendet. Da für jedes dieser Rohstoffe nur eine bestimmte Gesamtmenge weltweit zugänglich ist, bleibt bei jedem Abbau für ein Smartphone weniger verfügbare Restmenge übrig. Neben der in einem Smartphone verbauten Menge, geht zusätzlich ein Teil bei Abbau und Herstellung verloren. Die verfügbaren Ressourcen variieren je nach Metall oder Mineral. Ein Smartphone besteht z.B. aus ca. 11mg Palladium und aus ca. 2,7g Eisen. Da die weltweit zugänglichen Eisenressourcen (ca. 170 Mrd. t) die zugänglichen Palladiumressourcen (ca. 80.000 t) weit übersteigen, hat der Abbau von 11mg Palladium einen größeren Effekt als der Abbau von 2,7g Eisen. Wird ein Smartphone wiederverwendet, müssen weder Palladium, noch Eisen abgebaut und verarbeitet werden. Diese nicht abgebauten Mengen werden eingespart und die Ressourcen bleiben erhalten. Um diese Einsparungen zu vereinheitlichen, weisen wir alle Metalle und Mineralien in Bezug auf ihre weltweit verfügbaren Ressourcen im Vergleich zu Eisen aus.
Grundlage für die Einheit Eisenäquivalente unserer Wirkungsmessung ist eine Ökobilanzstudie der TU Berlin von 2013.
Die sozialen und ökologischen Kennwerte unserer CSR-Urkunde sind Mehrwerte für Ihre interne und externe Kommunikation. Wir unterstützen Sie bei der medienwirksamen Kommunikation!
Klimaschutz-Zertifikat
Das Klimaschutzprojekt der afb unterstützt nicht nur Klimaschutzmaßnahmen direkt in Deutschland, sondern spart durch Wiederverwendung und fachgerechtes Recycling von IT-Geräten erhebliche Mengen an Emissionen, Rohstoffen und Energie ein. Zusätzlich fördert das Klimaschutzprojekt die Inklusion von Menschen mit Behinderung: 49 % der knapp 700 Angestellten sind schwerbehindert.
Sie können CO₂-Zertifikate direkt bei uns im AfB-Onlineshop erwerben. Bitte beachten Sie, dass beim Direktkauf im Onlineshop nur Paypal oder Kreditkarte als Zahlungsmethode akzeptiert werden.
Wenn Sie einen Kauf auf Rechnung wünschen oder größere Mengen an CO₂ erwerben möchten, dann senden Sie uns eine Anfrage über das Kontaktformular.
Der Preis für ein CO2-Zertifikat für die obligatorische Kompensation wurde im nationalen Emissionshandel für das Jahr 2021 auf 30 Euro pro Tonne festgelegt und soll jährlich um weitere 5 Euro pro Tonne CO2 erhöht werden. Aktuell orientieren wir uns an diesem Preis, der die Mehrwertsteuer bereits enthält. Der Preis für CO2-Zertifikate für die freiwillige Kompensation hängt vom Anbieter und von der Art des Klimaschutzprojektes ab.
Sie bringen mit dem Kauf unserer Klimaschutz-Zertifikate noch mehr IT-Geräte in die Kreislaufwirtschaft zurück. Denn Sie ermöglichen damit, dass wir auch die IT-Geräte aufbereiten, die wir aufgrund eines erhöhten Reparaturaufwands sonst nicht aufbereiten würden. Das bezeichnen wir afb Klimaschutzprojekt.
Klimaschutzprojekte können entweder als sogenanntes „ex ante“-Zertifikat oder „ex post“-Zertifikat ausgegeben werden. „Ex ante“ bedeutet, dass die Ausstellung des Zertifikats vor einer prognostizierten Minderung ausgegeben wird (z. B. können das Baumpflanzungen sein). „Ex post“ bedeutet, dass Zertifikate nach einer tatsächlich bereits erzielten Minderung ausgegeben werden. Deshalb sind ex-post-Zertifikate für Emissionsminderungen besonders empfehlenswert.
Laut dem Umweltbundesamt müssen Projekte zur Minderung von Treibhausgasen sicherstellen, dass ihre Reduktion, Vermeidung oder Speicherung von Emissionen zusätzlich ist. Das bedeutet, dass das Klimaschutzprojekt ohne die zusätzliche Finanzierung aus den CO2-Zertifikaten nicht möglich gewesen wäre.
Das AfB-Klimaschutzprojekt ermöglicht die Aufbereitung und Wiedervermarktung von IT-Geräten, deren Aufbereitung sich aus wirtschaftlicher Sicht nicht gelohnt hätte, welche aber aus ökologischer und sozialer Sicht einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen und Ressourceneinsparung beitragen.
Quelle: Umweltbundesamt
Eine Doppelzählung von Emissionsreduktionen liegt vor, wenn eine einzelne Emissionsreduktion mehr als einmal verwendet wird, um Klimaschutzziele zu erreichen. Dies könnte beispielsweise der Fall sein, wenn zwei Emissionszertifikate für die gleichen Emissionsreduktionen ausgestellt werden und beide verwendet werden, um Klimaziele zu erreichen. Ein anderer Fall von Doppelzählung wäre, wenn sowohl der Nutzer eines Emissionszertifikats als auch das Land, in dem die Emissionsminderungen des Emissionszertifikats stattgefunden haben, die Emissionsminderungen in deren Klimabilanzen geltend machen.
Bislang wurden CO2-Emissionen häufig über Projekte im globalen Süden kompensiert, da im Rahmen des Kyoto-Protokolls die Entwicklungs- und Schwellenländer keine eigenen Emissionsziele hatten und somit eine Doppelzählung ausgeschlossen werden konnte. Dies hat sich aber mit Auslaufen des Kyoto-Protokolls geändert. Aktuell regelt Artikel 6 des Pariser Abkommens (PA) den „Mechanismus zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen und zur Förderung nachhaltiger Entwicklung“. Die Verabschiedung eines Regelwerks zur Umsetzung von Artikel 6 steht allerdings noch aus. Unter anderem heißt es darin, „die Beteiligung des öffentlichen und des privaten Sektors an der Umsetzung der national festgelegten Beiträge zu verbessern“ (PA 6.8.b). Aus Artikel 6.5 PA, lässt sich ableiten, dass das Thema Doppelzählung zukünftig die Kompensationsprojekte im globalen Süden treffen wird, da Schwellen- und Entwicklungsländer nun selbst Emissionsminderungsziele haben – die Debatte dazu findet derzeit statt. Die Beschlüsse der Glasgow Climate Change Conference COP26 sind hier abrufbar.
afb hat sich intensiv mit dem Thema Doppelzählung auseinandergesetzt. Die Position der afb dazu ist, dass erzielte Einsparungen aus dem Klimaschutzprojekt der afb weder direkt an das deutsche Emissionsinventar reportet werden noch diese vom Umweltbundesministerium (UBA) in Form einer Hochrechnung erfasst werden. Es konnte keine aktuelle Rechtsgrundlage (Stand Q3 2021) eruiert werden, die CO₂-Emissionsminderungen aus dem Klimaschutzprojekt direkt in das Emissionsinventar der Bundesrepublik überträgt. Auch gibt es weitere Beispiele von Klimaschutzprojekten innerhalb von der EU bzw. Deutschlands (Kunststoffrecycling in Rumänien, MooreFutures, fortomorrow), die glaubwürdige Kompensationsprojekte anbieten.
Quelle:Umweltbundesamt
afb verwendet 100 % der Einnahmen aus dem Klimaschutzprojekt zur Erreichung der CO2-Reduktion. Personal-, Marketing- und Verwaltungskosten werden nicht durch Einnahmen aus dem Klimaschutz-Zertifikat gedeckt. Die afb garantiert den Erfolg zur Durchführung der Emissionsreduzierung, da die Einsparung bereits „ex post“ erfolgt ist.
Hinsichtlich Compliance, Transparenz und zur Vermeidung von Interessenskonflikten ist es für uns sehr wichtig, die Berechnung unserer Ökobilanz auf Produktebene (Partner: myClimate) und die Zertifizierung als Klimaschutzprojekt von unterschiedlichen Dienstleistern durchführen zu lassen. Global Climate hat einerseits einen Gesellschafterkreis aus erfahrenen Steuerberatern mit langjähriger Expertise aus der Wirtschaftsprüfung. Andererseits Nachhaltigkeitsexperten, wissenschaftlichen Sachverstand durch die Kooperation mit der Hochschule Pforzheim (Institute for Industrial Ecology), erfahrene IT-Programmierer und Expertise in der CO2-Bilanzierung. Dadurch wird sichergestellt, dass die Ordnungsmäßigkeit der CO2-Bilanzierung, die Zertifizierung und Registerführung hohen Steuerberater-Qualitätsansprüchen entspricht. Der Gründer Altan Günsoy wurde mit dem B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2021 in der Kategorie Digitalisierung ausgezeichnet, u.a. für die Entwicklung einer innovativen Software, die finanzdatenbasiert und prozessintegriert die vollständigen CO2-Emissionen eines Unternehmens in Echtzeit abbildet.
Das Konzept der Kreislaufwirtschaft, zu Englisch Circular Economy, beschreibt ein Modell zu Produktion und Verbrauch von Gütern. Hierbei geht es darum, dass vorhandene Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, gemietet, wiederverwendet, aufgearbeitet, repariert und recycelt werden. Damit möchte man den Lebenszyklus von Produkten verlängern, soll heißen, Abfälle auf ein Minimum reduzieren. Wenn also ein Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, dann sollen die Materialien und Ressourcen so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf bleiben, immer wieder produktiv genutzt werden und damit eine weitere Wertschöpfung erzielen.
Quelle: https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/economy/20151201STO05603/kreislaufwirtschaft-definition-und-vorteile

