Einbringen statt zuschauen!

08.03.2018

Um herauszufinden, wohin die berufliche Reise gehen soll, hat sich Dominik bereits in den Bereichen Business-Development, Marketing und Vertrieb im In- und Ausland engagiert. Dominiks Interesse an CSR-Themen war schon immer groß. Mit dem Praktikum in der CSR-Abteilung der AfB möchte er einen tieferen Einblick in die Branche gewinnen.

Wie war dein Werdegang vor AfB?
Nur ein Semester nachdem ich für das Studium nach Mannheim gezogen bin, habe ich begonnen, mich Vollzeit neben dem Studium zu engagieren. In erster Linie bei KMUs und Startups. Aber auch studentisch bei der Studierendeninitiative AIESEC. Während meine Engagements in Unternehmen sehr auf Wachstum und Umsatz fokussiert waren, war mein Engagement grundsätzlich sozialer und ideeller Natur. 

Bei AIESEC ging es um die Entwicklung von Führungsqualitäten und den internationalen Austausch. Dort leitete ich zuletzt das Mannheimer Komitee. Meine Engagements führten mich zunächst in so gut wie alle Ecken Deutschlands, nach Ägypten und Polen. Auf einer Keynote in Warschau, von der asiatischen Entwicklungsbank (Asian Development Bank) – es ging um philanthropisches Unternehmertum in Asien – hat es Klick gemacht. Unternehmertum und soziales Wirken können tatsächlich Hand in Hand gehen. Seitdem richte ich einen Großteil meiner Zeit darauf aus.
Das Jahr darauf habe ich bei einer jungen Growth Hacking-Agentur in Paris mitgewirkt und sehr viel zu völlig unkonventionellem Online Marketing sowie Unternehmertum gelernt. Und nun bin ich bei der AfB und lerne viel über unternehmerische Verantwortung.

Wie bist du auf AfB aufmerksam geworden?
Bei einer Konferenz im Jahr 2016 habe ich Alexander Kraemer, Verantwortlicher für Business-Development & CR der AfB, kennengelernt. Nach seinem Vortrag war mir direkt klar: Das Konzept der AfB hat einfach Sinn! Ein Jahr später hatten wir wieder Kontakt und ich fing im November letzten Jahres als Werkstudent bei AfB an. Seit Februar absolviere ich nun mein studentisches Pflichtpraktikum. Ich muss sagen, das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun, spüre ich auch jeden Tag am Arbeitsplatz.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei AfB aus?
Meine Aufgaben liegen im Bereich sozialer Unternehmensentwicklung und unternehmerischer Verantwortung. Mein typischer Arbeitstag sieht so aus: Ich bin etwa um 7 Uhr im Büro (nein, nicht der erste) und beginne den Tag mit einem Blick auf meine Ziele. Mein Hauptprojekt ist das Erstellen von Nachhaltigkeitsreports. Hierfür prüfe ich Reporting Richtlinien und erstelle Fragenkataloge. Ich freue mich schon auf die Datensammlung - das wird spannend! 

Daneben recherchiere ich zu potentiellen neuen Geschäftsfeldern und unterstütze den Vertrieb und meinen Chef bei der Durchführung von Meetings bei Partnern. Auf den gemeinsamen Reisen lerne ich viel Neues dazu.

Wie gefällt es dir bei AfB?
Mit einem Wort: Super! Schon ab dem ersten Tag konnte ich an neun unterschiedlichen Projekten mitarbeiten. Die Vielfältigkeit der Projekte kombiniert mit dem Support aller Mitarbeiter ist nicht selbstverständlich. Bei meinem Praktikum war mir wichtig, selbst etwas einzubringen und nicht nur durch Zuschauen zu lernen. Bei AfB konnte ich mich direkt in die Arbeit stürzen.

Mit deinem Studium stehen dir viele Türen offen. Warum hast du dich für ein Praktikum im Nachhaltigkeitsmanagement entschieden?
In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn war mir schnell klar, dass meine Interessen sehr vielfältig sind. Für 2018 ist mein persönliches Ziel zu entscheiden, in welche Richtung ich mich in Zukunft orientieren werde: Growth Hacking oder Nachhaltigkeitsmanagement? Das Praktikum bei AfB soll mir bei dieser Entscheidung eine Hilfe sein. 

Falls du zukünftig nicht mehr im Nachhaltigkeitsmanagement arbeiten solltest, nimmst du trotzdem etwas aus deiner Zeit bei AfB mit?
Auf jeden Fall! Alexander ist nicht nur Chef, sondern auch Mentor. Durch viele Coaching-Gespräche kann ich an mir arbeiten und mich weiterentwickeln. Ich spiele auch mit dem Gedanken Projekte an der Schnittstelle von Growth Hacking und Nachhaltigkeitsmanagement auf den Weg zu bringen, aber das wird die Zukunft zeigen.