Wie Ihr Kind den richtigen Umgang mit digitalen Medien lernt

20.04.2017

Surfen im Internet gehört automatisch zum Alltag von Kindern, spätestens wenn sie in die Schule kommen. Oftmals sind den Kleinen die Risiken nicht bewusst, sie gehen leichtsinnig mit Daten und Informationen um. Als Eltern können Sie den Umgang mit Apps, Communities oder Chats in eine sichere Richtung lenken. Mit diesen Tipps steigern Sie spielerisch die Medienkompetenz Ihres Kindes.

20-04-2017 –

  • Tabuthema persönliche Daten:
    Geben Sie Ihrem Schützling die Chance eigenständig zu verstehen, wieso sensible Daten nichts im Web zu suchen haben. Sprechen Sie über möglichen Datenmissbrauch und stärken Sie das Bewusstsein für Datenschutz. Schreiben Sie zum Beispiel eine Liste, auf der Sie persönliche Daten definieren – so kann Ihr Kind immer nachschauen, ob es bestimmte Infos benutzen oder veröffentlichen sollte.
  • Schlechte Geheimnisse:
    Pflegen Sie einen offenen Umgang mit allen Themen rund um das Netz. Ihr Kind soll Ihnen auch beim Thema Internet vertrauen können. Überlegen Sie gemeinsam, was ein schlechtes Geheimnis sein könnte. So zum Beispiel wenn es beim Chatten gebeten wird, den Eltern nichts zu erzählen oder Bilder zu verschicken. So weiß Ihr Kind, dass es sich in gefährlichen oder unheimlichen Situationen an Sie wenden kann.
  • Passwort spielend sichern:
    Legen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern sichere Passwörter für die Zugänge fest. So können Sie ihnen zeigen, auf was dabei zu achten ist und im Team komplexe Kombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen erstellen
  • Bei der Anmeldung unterstützen:
    Möchte Ihr Kind sich auf einer Seite registrieren, dann zeigen Sie Interesse und führen Sie die Anmeldung gemeinsam durch. Am besten schauen Sie Kindern weiterhin über die Schulter, während das Profil erstellt wird. Sie wissen so nicht nur, was das Kind online preisgibt, sondern können im Notfall direkt einschreiten.
  • Berechtigungen prüfen:
    Ihr Kind ist schon Online-Profi? Dann checken Sie gemeinsam bei Keksen und Tee Zugriffsberechtigungen und Privatsphäre-Einstellungen. Kann eine Anwendung auf zu viele private Informationen zugreifen, schränken Sie die Berechtigungen ein. Machen Sie dem Kind klar, dass Nutzer besonders bei kostenlosen Apps mit persönlichen Daten bezahlen. Fördern Sie Kinder, selbst zu überlegen, weshalb Daten so kostbar sind.
  • Überblick behalten:
    Lassen Sie Kinder regelmäßig den eigenen Medienkonsum abschätzen. Dadurch können Sie erkennen, ob die Kleinen sich der Nutzungszeit bewusst sind, und sie zugleich darauf aufmerksam machen.
  • Absprachen treffen:
    Sprechen Sie in der Familie über den Mediengebrauch. Wie oft darf das Internet genutzt werden? Was möchte das Kind online machen, was darf es? Legen Sie gemeinsam Richtlinien fest.