Life-Work-Balance bei AfB

28.02.2020

Privatleben und Karriere im Einklang. Wenn aus einer Work-Life-Balance eine Life-Work-Balance wird. Eine Geschichte der AfB.

Foto: Patric Dressel für BITO-Lagertechnik

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume!“ Ob als Poster im Schlafzimmer, Tattoomotiv auf dem Arm oder als WhatsApp-Status auf dem Smartphone. Nahezu überall wird dieser Spruch von unzähligen Menschen verwendet, kopiert und weiterverschickt. Doch wer schafft es seine Träume zu leben? Wem gelingt es seinen Lebenstraum zu verwirklichen ohne die Arbeit zu vernachlässigen? Wir haben jemanden gefunden, dem dies gelungen ist. In einer mehrteiligen Mitarbeiterstory wollen wir euch Torsten Kohl vorstellen:  

Der langjährige Mitarbeiter der Firma AfB hat das geschafft, wovon Millionen Menschen träumen und seine Arbeit mit seinem Hobby verknüpft. Wie er das geschafft hat, wie sein Alltag jetzt aussieht und welche Rolle die AfB bei der Verwirklichung seiner Träume gespielt hat, erzählt er uns im ersten Teil unserer Mitarbeiterstory:

 

Hallo Torsten. Du bist jetzt seit einigen Jahren Mitarbeiter der Firma AfB. Was sind deine Aufgaben bei der AfB?

 „Hallo zusammen. Ja ich bin jetzt schon seit einiger Zeit dabei. Angefangen habe ich als Mitarbeiter in der Produktion, mit der vereinbarten Zielsetzung später die Teamleitung in einem der Bereiche zu übernehmen. Nach meiner Krankheit wollte ich bewusst wieder mit kleineren Schritten zurück ins Berufsleben. Die nächste Phase begann dann allerdings doch schneller als geplant und so bin ich im Frühjahr 2018 ins Projekt- und Prozessmanagement eingestiegen. Im gleichen Jahr habe ich mit der Planung des Neubaus der Unternehmenszentrale mein wohl größtes Projekt hier bei der AfB bekommen. Allgemein gesagt liegt mein Arbeitsschwerpunkt auf der Analyse und Optimierung der internen Produktions- und Logistikprozesse.“
 

Was genau ist an deinem Arbeitsverhältnis so besonders?

Ich bin leidenschaftlicher Bergsportler und engagiere mich darüber hinaus seit Jahren im Umwelt- und Naturschutz. So kam auch der Kontakt zum Nationalpark Schwarzwald zu Stande, wo ich seit 2 Jahren im Team der ehrenamtlichen Ranger tätig bin. Ende 2019 kam dann die Anfrage der Nationalparkverwaltung, ob ich mir diese Tätigkeit nicht auch hauptamtlich, sprich beruflich, vorstellen könnte.
Gemeinsam haben wir dann eine Lösung gefunden, diesen Schritt hin zur hauptamtlichen Tätigkeit im Nationalpark gehen zu können. So führe ich aktuell meine mit dem Neubau der AfB-Zentrale zusammenhängenden Projekttätigkeiten zu Ende und wechsle dann mit der Sommersaison im Frühjahr in den Nationalpark. Mit dem Auslauf der Sommersaison wechselt mein Einsatz dann wieder zurück zur AfB.
 

Was hat dich motiviert diesen Schritt zu gehen?

Da ich bereits seit vielen Jahren nebenberuflich im Outdoorsportbereich tätig bin, war mir schon immer klar, wenn sich jemals die Chance ergeben sollte, meine berufliche Tätigkeit „Draußen“ auszubauen, dann gibt es für mich nichts zu überlegen. Nachdem der Nationalpark dann mit der Aufgabe der hauptamtlichen Ranger-Tätigkeit auf mich zukam, hat sich die Sache quasi zu einem Selbstläufer entwickelt. Ich habe mit allen Involvierten den direkten Dialog gesucht und bin überall auf Verständnis und offene Ohren gestoßen.
 

Wie sieht dein Alltag jetzt aus und wie schaffst du es alles unter einen Hut zu bringen?

Ich arbeite sozusagen in zwei Schichten. Von Oktober bis Ende März arbeite ich als Projekt- und Prozessmanager bei der AfB und bin von April bis Oktober als Ranger im Nationalpark tätig. Also muss ich nicht alles zur gleichen Zeit unter einen Hut bringen. Außerdem stehe ich auch in meiner Abwesenheit in ständigem Informationsaustausch mit der AfB und dem Nationalpark und halte Kontakt zu den Kollegen. Das ist mir wichtig.
 

Was hat sich für dich dadurch verändert? Fühlst du dich dabei wohl?

Definitiv fühle ich mich dabei pudelwohl. Ich habe es geschafft, zusammen mit der AfB und dem Nationalpark, mir mein ideales Umfeld zu schaffen. Man kann sagen ich habe eine Life-Work-Balance anstatt einer Work-Life-Balance.
 

Welche Rolle hat die AfB bei der Verwirklichung deiner Träume gespielt?

Die Firma AfB hat mich wirklich bestmöglich bei meinen Entscheidungen unterstützt und ich kann mich dafür nicht genug bedanken. Ich wusste, dass ich egal mit welchem Anliegen, immer auf offene Ohren treffe. Das überragende Verhältnis zu Kollegen und meinen Vorgesetzten hat mir zudem quasi jegliche Hemmschwelle genommen, das Thema anzusprechen.
Ich weiß aus Erfahrung, dass es keine Selbstverständlichkeit war, mir diesen Schritt zu ermöglichen, besonders, wenn man bedenkt, dass wir zu der Zeit mitten im Umzug waren.
 

Bereust du diesen Schritt?

Nein, ganz im Gegenteil. Das war eventuell der wichtigste Schritt in meinem Berufseben. Dass ich mein Privat- und Arbeitsleben so ausleben darf, ist ein riesiges Privileg.
 

Hast du abschließend noch einen Rat für die weniger Mutigen unter uns?

Wenn euch wirklich etwas am Herzen liegt, dann macht es! Niemand ist euch böse, wenn ihr eurer Leidenschaft nachgeht. Mit einem offenen und fairen Dialog trifft man so gut wie überall auf Verständnis und Akzeptanz. Ihr habt nichts zu verlieren!

 

Im Frühsommer erwartet euch der 2. Teil unserer kleinen Mitarbeiterstory. Wir begleiten Torsten einen Tag lang und zeigen in einer exklusiven Bilderstory wie sein Alltag aussieht und welche täglichen Aufgaben er zu bewältigen hat! Also unbedingt dranbleiben!