Schulferien vor dem Computer? Auf das Maß kommt es an

09.06.2017

Internet, Computer- und Konsolenspiele sowie Fernsehen gehören für Kinder und Jugendliche zum Alltag. Hier kommt es allerdings auf das richtige Maß an.

Wenn Kinder zu viel fernsehen oder im Internet surfen, bewegen sie sich weniger, können sich schlechter konzentrieren und laufen Gefahr zu vereinsamen. Viele Eltern fragen sich deshalb, wie viel sie ihren Kindern erlauben sollen. Gerade in der Ferienzeit tendieren viele Kinder dazu, einen Großteil ihres Alltags im heimischen Wohnzimmer vor TV, PC oder Smartphone zu verbringen.

Wie können Eltern einen verantwortungsbewussten Medienkonsum erreichen? Wichtig ist, dass Eltern klare Absprachen mit ihren Kindern über die Mediennutzung treffen. Innerhalb der Ferien können Sonderregelungen getroffen werden. Darüber hinaus sollten insbesondere jüngere Kinder nicht vor dem Fernseher oder dem Computer alleine gelassen werden.

Experten raten, dass Eltern feste Zeiten vereinbaren sollten, die ihre Kinder am Computer verbringen dürfen. Die Initiative "Schau hin!" empfiehlt folgende Altersstaffelung:
bis 7 Jahre: 30 Minuten täglich

  • 8 bis 9 Jahre: 45 Minuten täglich
  • 10 bis 11 Jahre: 60 Minuten täglich
  • 12 bis 13 Jahre: 75 Minuten täglich.

Durchaus wichtig ist es, dass Eltern sich damit auseinandersetzen, womit sich ihr Kind im Internet beschäftigt. In sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram und SchülerVZ halten vor allem Jugendliche Kontakt zu ihren Freunden und teilen Gemeinsamkeiten. Eltern sollten mit ihren Kindern gemeinsam die persönlichen Angaben veröffentlichen, damit sie lernen, was bei der Nutzung zu beachten ist.

Bei Computerspielen und Spielekonsolen sollten sich Eltern vor dem Kauf oder Download über das Spiel informieren. Altersfreigaben geben einen Hinweis, welche Spiele geeignet sind. Auch hier gilt es wieder Regeln und feste Zeiten zu vereinbaren.

Für den Fernsehkonsum gelten ähnliche Empfehlungen wie für das Surfen im Internet. Um Stresssituationen zwischen Eltern und Kind zu umgehen, sollten klare Absprachen von vorne herein getroffen werden.

Wie immer gilt also – auf das Maß kommt es an. Wenn Kinder und Jugendliche gute Alternativen zum Smartphone, Computer oder Fernseher bekommen, nutzen sie diese meist lieber.

Ferienzeit ist Familienzeit. Wie wäre es mal wieder mit einer kleinen Radtour mit Picknick? Tipps dazu und passende Routen können Kinder und Eltern gemeinsam im Internet recherchieren.

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