Kleines Upgrade - große Wirkung

14.12.2018

Was kann eine externe SSD und für wen empfiehlt sich ein Kauf? Sina Grimm ließ sich beraten.

Für wen die Nutzung einer externen SSD sinnvoll ist, hat Sina Grimm recherchiert. Foto: AfB gGmbH

Foto: AfB gGmbH

Sina Grimm freut sich über ihre neue SSD! Foto: Sina Grimm

Externe SSD – sinnvoll & schnell oder unnötig & teuer?

Viel zu viele Fotos und Videos sind auf meinem Notebook. Das Laden dauert gefühlt eine Ewigkeit. Ein Freund empfiehlt mir, eine externe Festplatte zu kaufen.

Ich stehe nun also im Laden und stelle fest: Neben der mir bekannten, etwas sperrigen HDD-Festplatte gibt es seit einiger Zeit auch externe SSD-Festplatten. Ein „Highspeed-Speicher“ – so der Titel.

Aber was kann eine externe SSD? Ist die nicht ein bisschen teuer? Brauche ich die überhaupt? Ich spreche einen Verkäufer bei AfB drauf an, der mir alles erklärt.

Für wen lohnt sich ein solcher Flashspeicher?

Für Ungeduldige: Eine SSD läuft wirklich auf Highspeed und ist deutlich schneller als eine HDD-Festplatte. Das Laden von Bildern oder Videos geht quasi innerhalb eines Wimpernschlags sofern ich mindestens einen USB 3.0 Anschluss habe.

Für Sammler: Sie bietet extrem viel Speicherplatz! Natürlich variiert das von Anbieter zu Anbieter, aber für Daten ab 128GB lohnt sich eine SSD schon. Für Lärm-Empfindliche: Da keine mechanischen Bauteile verarbeitet sind, macht der Flashspeicher auch keine Geräusche.

Für Stromsparer: Die SSD benötigt nur wenig Strom. Besonders für Notebooks-Nutzer lohnt sich die geringe Akkulaufzeit

Für Filmliebhaber: Sie kann als Video-Zuspieler für TVs genutzt werden. Sie ist leistungsstark und leise.

Für IT-Bastler: Für Anwender, die mit einer portablen Windows-Installation liebäugeln, ist sie das richtige.

Für alle, die viel unterwegs sind: Die SSD ist klein und handlich. Über eine Android-App kann man die externe SSD auch direkt ans Smartphone und Tablet andocken. Um Freunden und Familie seine Videos und Fotos von unterwegs zu zeigen, kann einfach die SSD mitgenommen und an das jeweilige Notebook oder den TV angeschlossen werden. Gut, das können USB-Sticks in geeigneter Größe auch.

Nichts für Pfennigfuchser: Nur aus Spaß an der Freude lohnt sich eine externe SSD nicht, denn Qualität kostet Geld. Wenn man aber viel schnellen Speicherplatz für Bilder, Filme, Videos etc. wünscht, dann lohnt sich die Investition.

Nichts für Oldies: Die SSD sollte mindestens einen USB 3.0 Anschluss haben; 3.1 wäre schön, aber keine Pflicht. Sie funktioniert auch mit „älteren“ USB 2.0 Anschlüssen, allerdings ist das ein bisschen wie Autofahren mit leicht angezogener Handbremse.

Mein Fazit:

Ich mache viele Videos und Bilder von meinem Sohn und ärgere mich immer, wenn die Speicherkarte meiner Kamera nach dem dritten Urlaubstag voll ist. Mein Notebook hat einen 3.0 USB-Anschluss und die Möglichkeit, sie an den TV anzuschließen klingt verlockend. Alle, die keinen AfB-Shop bei sich in der Nähe haben, können sich die SSD auch hier anschauen: afbshop.de.