Spatenstich für neue Zentrale der AfB

22.06.2018

Gemeinnütziges IT-Unternehmen schafft Platz für 50 weitere Arbeitsplätze

Am 21. Juni ist der Spatenstich zur neuen Zentrale des gemeinnützigen IT-Unternehmens AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) in der Carl-Metz-Straße in Ettlingen erfolgt. Hier entsteht bis Juni 2019 der Neubau, der in dem Inklusionsunternehmen Platz für rund 50 weitere Arbeitsplätze schafft. Gemeinsam mit dem Karlsruher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold, den Landtagsabgeordneten Christine Neumann-Martin und Barbara Saebel sowie den Investoren der oeko2 GmbH und den begleitenden Architekten, läutete AfB-Gründer Paul Cvilak den Baubeginn ein. „Mit diesem Neubau bekennen wir uns als Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen für viele weitere Jahre zum Standort Ettlingen“, so Cvilak beim Spatenstich. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir hier in der Region weiter wachsen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bald ein neues, modernes und ökologisches Arbeitsumfeld bieten können.“

Der Karlsruher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel gratulierte Cvilak herzlich: „Die AfB lebt Inklusion, dafür mein Dank. Ich freue mich über die neuen Arbeitsplätze im Landkreis, die noch dazu in einem Unternehmen entstehen, das dazu beiträgt, natürliche Ressourcen zu schonen.“ Und auch Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold ließ es sich nicht nehmen, beim Spatenstich dabei zu sein. "Der AfB gelingt es, das Wort ‚Integration‘ mit Inhalten zu füllen – sie nimmt damit eine Vorbildrolle ein“, so das Stadtoberhaupt. „Die Stadt Ettlingen ist dankbar, dass sie mit der AfB einen kompetenten und zuverlässigen Partner für Inklusion und Nachhaltigkeit in der Stadt hat und dass die AfB sich mit ihrem Neubau zum Standort Ettlingen bekennt und uns auch in Zukunft treu bleiben wird."

Die oeko2 GmbH übernimmt die Baufinanzierung und den Betrieb. Gebäudetechnisch und ökologisch wird der Bau auf dem neuesten Stand sein. So ist z.B. ein Solarkraftwerk sowie die Kühlung durch Brunnenwasser angedacht. Insgesamt unterschreitet das Gebäude – geplant von Dieter Keck (Atelier 77) und dem freien Architekten André Göhring – den vorgegebenen Mindestwert der Energieeinsparverordnung (EnEV) sogar um 25 Prozent. „Unsere Partnerschaft mit der AfB funktioniert auch am aktuellen Standort ausgesprochen gut“, so Stefan Weber, Geschäftsführer der oeko2 GmbH. „Wir freuen uns, mit dem Neubau ökologisch und – durch das Inklusionskonzept der AfB – auch sozial nachhaltig wirken zu können.“