Das AfB-Konzept

Als Europas erstes gemeinnütziges IT-Unternehmen hat sich AfB seit 2004 darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen

Die Hardware wird aufbereitet, eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorgenommen und die Geräte anschließend in den AfB-Ladengeschäften oder über den Onlineshop mit mindestens einem Jahr Garantie wieder verkauft. Dadurch werden die Produkte in die Hände neuer Nutzer gebracht. Defekte oder zu alte Geräte werden zur Ersatzteilgewinnung in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, die übrigen Rohstoffe gehen an zertifizierte Recyclingbetriebe.

Das Besondere daran: Alle Arbeitsschritte im Unternehmen sind barrierefrei gestaltet und werden von behinderten und nicht-behinderten Menschen gemeinsam verrichtet. Die Integration der Mitarbeiter in die Berufswelt und die damit verbundenen Perspektiven sprechen für sich. Hinzu kommt, dass die ressourcenverzehrende Neuproduktion von Hardware substituiert, Elektroschrott und CO₂ in erheblichem Maß reduziert werden.

Heute schon sind über 500 große Konzerne, Banken, Versicherungen und öffentliche Einrichtungen CSR-Partner von AfB. Sie sehen den Vorteil darin, notwendige Geschäftsprozesse ohne zusätzliches Investment mit sozialem und ökologischem Engagement zu verknüpfen. Durch diese Partnerschaften konnten an bisher 14 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz über 200 Arbeitsplätze in der IT-Branche geschaffen werden, davon 50 Prozent für Menschen mit Handicap.

Im Jahr 2015 wurden so über 267.000 Gebrauchtgeräte bearbeitet und vermarktet.

Unternehmen aller Branchen können sich daran beteiligen und die Kooperation mit AfB hervorragend in ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie integrieren!