Schleichen Sie auf nachhaltigen Sohlen durch 2017

Wo immer wir hingehen, hinterlassen wir Fußabdrücke – im Sand, im Schnee, im Gras. Am längsten hält der auf der Erde an. Unser Lebensstil bestimmt die Größe des Abdrucks, beeinflusst täglich die Menge klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids, welche wir zumeist unbewusst verursachen. Höchste Zeit das Bewusstsein für einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen zu stärken und 2017 zu einem Jahr zu machen, das positiv nachhallt. Wir haben Alltagstipps für Sie zusammengefasst, die Ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren. Ein guter Vorsatz, den es sich einzuhalten lohnt.

Einkaufen mit gutem Gewissen

Regionale und saisonale Produkte senken die CO2-Emissionen, ebenso wie ein maßvoller Fleischkonsum. Am besten sind die Produkte zudem frei von unnötigen Kunststoffverpackungen.

Die neue Nicht-Mehr-Wegwerf-Gesellschaft

Im Wagen sind weitaus mehr Lebensmittel gelandet, als Sie verbrauchen werden? Das neue Shirt haben Sie nur zweimal getragen und nun gefällt es nicht mehr? Werfen Sie nicht alles weg. Planen Sie Ihre Wocheneinkäufe vorausschauend. Geben Sie Altkleider an Sammelstellen ab und bringen Sie aussortierte Hardware zu Refurbishern.

Gemeinsam mobil – Gemeinsam zum Ziel

Die klimafreundlichste Ausleistung hat laut Studien der Reisebus. Wie wäre es also mit Mitfahrern, die Ihre Klimabilanz positiv steigern? Schädliche Emissionen verteilen sich so auf mehrere Personen. Lassen Sie alternativ auch mal das Auto stehen. Gerade Langstrecken sind mit der Bahn viel angenehmer, umweltfreundlicher und staufrei.

Voll Energie & ökologisch

Wind, Wasser und Sonne sind leistungsstarke Helfer in Ihrer persönlichen Nachhaltigkeitsstrategie. Beziehen Sie Ökoenergie und sparen Sie dabei auch noch Geld. Bei Okögas sollten Sie auf die Oköstrom-Zertifizierung achten – Bei der Verbrennung entstandenes CO2 wird vom Energieunternehmen ausgeglichen.

Keine halben Sachen

Verbrauchen Sie nur Strom, wenn Sie wirklich welchen brauchen. Verbannen Sie den Standbye-Modus. Ganz leicht geht das mit Mehrfachsteckdosen, bei denen per Schalter alle Geräte vom Strom getrennt werden können.

Die gute alte Wäscheklammer

Der klassische Wäschetrockner benötigt große Strommengen. Trocknen Sie insbesondere in den warmen Monaten Wäsche an der Luft. Am besten verzichten Sie bei der Waschmaschine zuvor auf das 60° Celsius Programm. Packen Sie die Maschine voll, um kein Wasser zu verschwenden.

Start-and-Stop-Technik im Badezimmer

Während man sich die Haare einschäumt, kann man ohne großen Aufwand auf laufendes Wasser verzichten. Ebenso beim Händewaschen, Zähneputzen…Wasser sollte nur aus den Hähnen sprudeln, wenn Sie auch vorhaben, es zu nutzen.

Das Klima genießen

Bei 30 Grad im Sommer kann man schon ins Schwitzen kommen. Die Frage ist nur: Ist das so unerträglich, dass rund um die Uhr ein Stromfresser im Raum sein muss? Es gibt andere Wege als die dauerhafte Präsenz einer Klimaanlage. Jalousien tagsüber geschlossen halten, die Fenster nachts weit auf, um kühle Brisen einzufangen.

Schutz vor der Umwelt

Im Winter wird dafür im Dauerlauf geheizt. Frieren möchte natürlich auch niemand. Schlecht für Ihre Klimabilanz ist jedoch, wenn der Großteil der erzeugten Wärme in die Außenwelt verpufft. Investieren Sie in eine effektive Dämmung der Kellerdecke und des Dachs. Überprüfen Sie die Dichtung Ihrer Fenster und Türen. Dann hält vieles länger, sowohl die Wärme, als auch die Ressourcen.

Weniger Stress für Bäume

Über die digitalen Innovationen mag man ab und an schimpfen. Wenn Tablet, Smartphone und die Vorzüge des Internets jedoch schon vorhanden sind, sollte man Sie nutzen. Verzichten Sie darauf, jedes Dokument auszudrucken oder bedrucken Sie es beidseitig. Sparen Sie große Mengen an Papier und schützen Sie die Wälder.

Plastic World

Plastiktüten gefüllt mit Lebensmitteln neben Plastikflaschen in der Plastiktragetasche. In der anderen Hand der Pappbecher to go. Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, Ihren Kaffee in einen mitgebrachten Becher füllen zu lassen, und freuen Sie sich über die gute Qualität des Leitungswassers in nachfüllbaren Trinkflaschen. Ernennen Sie dazu noch einen Stoffbeutel zu Ihrem ständigen Begleiter.

So ein Schrott

Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll. Wertvolle Ressourcen gehen verloren, die Neuproduktion von Hardware und Vernichtung von Ressourcen steigt weiter an. Kleine Geräte können Sie problemlos beim Großhändler abgeben, für große Elektrogeräte gibt es Recyclinghöfe. Vielleicht kommt beim Neukauf ja auch ein Gebrauchtgerät in Frage? AfB sorgt mit refurbishten IT-Produkten für schrumpfende ökologische Fußabdrücke.